Lattich

Die Herkunft des Lattich liegt im Mittelmeerraum. Die Ägypter haben ihn bereits vor 4000 Jahren kultiviert, und auch von den Römern ist bekannt, dass sie den zur Familie der Korbblütler gehörenden Salat angebaut haben. Lattich ist heute nicht nur weltweit verbreitet, er gilt auch als Urform aller heutigen Salatsorten. Je nach Anbaugebiet wird er als Lattich, Koch-, Römer- oder Bindesalat bezeichnet. Letzterer Name kommt vom Zusammenbinden der Blätter, damit die Salatherzen hell und zart blieben. Bei den heutigen Sorten ist dies nicht mehr nötig, weil sie von alleine geschlossener wachsen.

Geschmack/Verwendung: Der Lattich bleibt auch knackig, nachdem man ihn mit Sauce gemischt hat. Dazu passend sind kräftige Dressings mit Kräutern und Zwiebeln, aber auch milde Joghurt-Saucen. Aufgrund seiner festen Struktur lässt sich Lattich auch gekocht als Gemüse zubereiten, indem er wie Spinat kurz gegart wird. Sein Geschmack erinnert dann an Spargeln.

Besonderes: Lattich ist eine robuste Salatsorte und wird aufgrund seiner Bitterstoffe, die eine beruhigende Wirkung entfalten, sehr geschätzt. Wie fast alle Salate besteht der Lattich zu über 90 Prozent aus Wasser, und darüber hinaus ist er besonders reich an Vitamin A und C.